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Die Forschungsstelle 1955 - 2005

In seinem Eröffnungsvortrag anlässlich der Tagung 50 Jahre FfE im November 2011 in Berlin erinnerte Prof. Dr.-Ing. H.-J. Haubrich daran, dass die Forschungsstelle 1955 zunächst als „Ärztliche Forschungsstelle für elektrische Unfälle" gegründet wurde. Ursache war das rapide Ansteigen elektrischer Unfälle in der Aufbauphase nach dem Krieg. Auf der Internationalen Konferenz zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten durch Elektrizität 1972 war aus Spanien über Symptome bei Arbeitern in 400-kV-Anlagen berichtet worden. Im gleichen Jahr benannte sich die Forschungsstelle um in „Forschungsstelle für Elektropathologie" und erweiterte ihr Aufgabengebiet um das Thema „Gefährdungspotenzial elektrischer und magnetischer Felder". Schon auf der 7. wissenschaftlichen Tagung der Forschungsstelle in 1973 wurde über Untersuchungen über das elektrische Feld unter Hochspannungsfreileitungen und über die biologische Wirkung energietechnischer Felder berichtet.

Prof. Dr.-Ing. H.-J.Haubrich, Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft an der RWTH Aachen

Textbeitrag zur Geschichte der FfE.